Musik

Derzeit gibt es 8 Longplayer von mound und wo die her kommen, gibt es noch viel mehr…

Typewriter Repair Shop – Rarities & Outtakes 2017-2020 (2020)

In den letzten drei Jahren sind haufenweise Songs entstanden und ein Großteil davon ist sogar noch nicht einmal ganz fertig 😉 Wir hatten hier aber noch 8 Stücke auf der Festplatte, die komplett fertig sind, es aber nie auf irgendeinen Tonträger geschafft haben.

Allerdings sind diese Tracks auch zu schade zum Wegwerfen, daher haben sie nun eine eigene Compilation bekommen. Musikalisch geht es mehr in Richtung Regular Jerk EP (2018)

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Sugar Cotton Clouds EP (2019)

2019 haben wir die zweite EP mit Markus an den Vocals zusammen gestellt. Die Songs sind größtenteils 2018 entstanden und haben nur noch auf den Gesang gewartet. Sugar Cotton Clouds enthält acht knallige Hits, die jetzt so langsam wieder mehr in Richtung IndieRock gehen (auch die neuesten Songs, die noch in Produktion sind werden wieder poppiger…). Bei einem Song musste ich sogar wieder ans Mikrofon … hat Spaß gemacht.

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Regular Jerk EP (2018)

Wenn man von der Compilation von 2016 mal absieht, ist es 14 Jahre her, dass Frank und ich zusammen eigene Songs geschrieben und auf Tonträger festgehalten haben. Seit dem Herbst 2017 haben wir unser opulentes High-End Equipment in Frank’s Gartenlaube aufgebaut und endlich wieder angefangen regelmäßig neues Zeugs auszuarbeiten.

Es hat allerdings zehn Monate gedauert, bis wir gemerkt haben, dass wir einen anderen Sänger brauchen und den haben wir dann glücklicherweise recht schnell in Markus gefunden. Jener Markus, der schon Mitte der 80er in einer Schwermetallkapelle rumposierte, während unsereins einzig musikalische Betätigung im Schauen der wöchentlichen Hitparade bestand. Seit dem Juli 2018 haucht er nun unseren sterilen Instrumentalaufnahmen neues Leben ein.

Jetzt ist endlich der erste Schwung neuer Songs zu hören, denn wir haben sie in eine EP gepackt, mit dem Titel Regular Jerk. Acht Songs vollgeproppt mit Krach, Leidenschaft und Lebensweisheit. An dieser Stelle gibt es den digitalen Download, entweder im Komplettpaket oder im Stream für die einzelnen Songs. Wir überlegen aber noch einen Tonträger zum Anfassen und Liebhaben zu basteln.

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Deep Down For Nothin‘ (Compilation 2016)

Nach vier Jahren Pause hatte ich mal wieder Lust ein paar Ideen festzuhalten. Ich besorgte mir wieder eine Software, ein Mikrofon und richtete mich auf dem Dachboden ein. Musikalisch ist dies hier alles sehr viel ruhiger geworden und der Stil ist auch viel breiter gefächert. Leider sind nicht mehr alle Aufnahmen aus der Zeit vorhanden. Ordnung war nie meine Stärke.

2011 stand dann ein Umzug an und in der neuen Location konnte ich mich im Keller einrichten. Frank wollte auch wieder mehr Musik machen und kaufte sich ein Midi-Schlagzeug, damit konnten wir den Stress der Mikrofonierung umgehen und das Teil war so leise, dass man es auch zuhause nutzen konnte. Ein externer Proberaum war somit nicht mehr nötig. 

Allerdings sind die meisten Aufnahmen aus dieser Zeit doch alleine entstanden. Es existiert nur noch ein Cover der Beatles  Across The Universe – auf dem Frank die Schießbude bedient.

Nachdem wir Ende 2016 beschlossen haben, dass wir demnächst in Frank’s Garten ein mound Recording-Hauptquartier einrichten wollen, habe ich alle Aufnahmen von 2009 bis 2016 zusammengestellt und einen Sampler gebaut. Elf Aufnahmen aus acht Jahren… Da ist echt seltsames Zeugs dabei und ich habe nicht die besten Erinnerungen an einige der Songs…

Proportioned … For Me? (2004)

Ja, hier ist der zeitliche Abstand zwischen dieser und der nächsten Veröffentlichung extrem. Im Jahre 2005 hatten wir das komplette mound Projekt erstmal auf Eis gelegt. Dies ist der letzte Longplayer aus der berüchtigten Church-Trilogie, bei der alle Drums im Proberaum der Kirche aufgenommen wurden.

Insgesamt ist dieser Sound jetzt etwas harmloser. Wir hatten auch gelernt, dass es nicht so gut ist, wenn alle Spuren lautstärke-technisch im roten Bereich liegen. Will heißen, diese Aufnahmen sind nicht ganz so übersteuert.

Das Songwriting wurde auch etwas ruhiger. Musikalisch ist das hier aber wieder eine Steigerung. Auch wenn wir etwas übertrieben haben mit den virtuellen Instrumenten (Streicher, Bläser, Flöten, etc). Das Pavement Cover haben wir mal gut hinbekommen und es gibt hier ein oder zwei Songs, auf die ich heute noch stolz bin … 

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Inner Covers

Das Cover ist eine typische Internet-Bilder-Klaue gewesen. Den netten Typen im rechten Innencover hat allerdings die Nichte von Frank gemalt. Wenn also irgendjemand die Credits für dies Cover bekommen sollte, dann Melissa 😉

Duple Dominant (2003)

Der Titel des Albums entstand tatsächlich erst, nachdem ich in den Tiefen des Webs das Frontcover-Bild gefunden und dann gleich geklaut habe. Im Netz ist doch alles umsonst, oder? Nicht besonders kreativ, aber einfach 😀 

Bei diesen Aufnahmen wollte ich einen fetteren Gitarrensound und habe mir so’n günstigen digitalen Amp-Modeling Krams von Behringer gekauft. Ich mochte den damals echt gerne. Wenn ich meine Gitarre heute dort anstöpsel’ kann ich mich da nicht mehr mit anfreunden. So ändern sich die Zeiten. Klingt halt recht digital. Ich hatte zwar mittlerweile einen kleinen Marshall Stack, aber mit der Mikrofonierung von Gitarren-Amps komme ich bis heute nicht klar 😉

Außerdem hatten wir zum ersten mal einen Bass … zwar nur geliehen, aber egal. Der Bass tat dem Sound echt gut und ich mag den Klang der Platte wirklich gerne. Schön übersteuert alles, dreckig. Ist bis heute meine Lieblings-mound-Platte. Entstand auch komplett in einem halben Jahr. Damals waren wir echt fix…

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The Continuous Story Of Songs in Progress (2002)

Der erste Longplayer mit echtem Drummer. Die Probesessions in der Kirche waren echt super. Wir haben immer unsere Ideen auf einem alten Ghettoblaster aufgenommen und am Ende dann die ganzen Songs an einem Tag recorded.

Ich musste mir einen Gitarrenverstärker von Frank’s Schwager leihen, weil meiner einfach nur ein Haufen Schrott war. Ich meine das war so ein Crate Transistorverstärker mit 25 Watt oder so. Der war bei jeder Probe voll aufgerissen und irgendwie hatte der Speaker schon einen Schaden 😉 Für die Aufnahmen stand mir dann ein Fender Amp zur Verfügung, der aufgrund meines Fuzz-Bodentreters ganz schön leiden musste.

Wir hatten uns ein günstiges Mikrofon-Abnahme-Set für das Schlagzeug gekauft, mithilfe eines kleinen Mischpultes alles schön ausgeregelt (Der Raum war eigentlich total scheiße zum Aufnehmen eines Drumsets) und dann eine Gitarre und die Drums zeitgleich auf 2 Spuren aufgenommen. Dank modernster Software hatten wir jetzt unendlich viele Spuren für Overdubs, zumindest soviel, wie der Prozessor meines Rechners hergab und der machte nach 6 Spuren schlapp. Das war uns aber genug.

Einige der Songs waren gar nicht so übel und hätten wir uns etwas mehr Mühe gegeben beim Gesang und Recorden, wäre das Ergebnis sicherlich etwas besser geworden. Wir waren aber trotzdem stolz auf unseren “ersten” Longplayer. Soziale Netzwerke gab es damals noch keine. Also haben wir ein Dutzend CDs gebrannt, an Freunde verteilt und den Rest wahllos im Eldorado verschenkt. Viele Leute haben die Scheibe zumindest nicht zu Hören bekommen 😀

Für das Cover wollten wir erst so ’ne hippe Hamburger Agentur beauftragen. Als die dann aber irgendwas von 3.000 Mark faselten, haben wir einfach irgendwelche Bilder im Internet zusammen geklaut. Danke, Herr Berners-Lee.

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3 Song EP (2000)

Ich weiß überhaupt nicht mehr, warum diese EP mit 3 Songs betitelt wurde und auf dem Cover nur 3 Songs angegeben sind. Eigentlich sind nämlich 4 drauf. Ich mag den Sound von Song 1 und 3. Ich weiß leider nicht mehr, wie ich das Ganze recorded habe.

Da Frank zu diesem Zeitpunkt noch nicht bei mound getrommelt hat, musste ich digitale Drums nutzen. Ich denke irgendeine Recording Software mit Drum Samples, aber ich habe keine Ahnung, was für einen Verstärker ich zu der Zeit hatte oder welche Mikros. Software zur Verstärker Emulation gab es da noch nicht so gute und einen Modeling-Vorverstärker hatte ich auch erst 2 Jahre später.

Normalerweise hätten Song 1 und 3 mit auf den 2001er Longplayer gehört und Song 2 und 4 in den Müll 🙂 Allerdings war zu dieser Zeit noch nicht klar, dass mound ein Jahr später erst so richtig losging.

The Mound Tapes (Compilation 1994-1998)

Das sind tatsächlich die ersten Aufnahmen von mound … noch bevor Frank an den Drums dazukam. 18 Songs aus 5 Jahren. Damals wurde noch alles auf Tape aufgezeichnet. Einen Vierspur-Recorder konnte ich mir allerdings nie wirklich leisten, aber ich habe mir ab und mal einen ausgeliehen.

Ich hatte aber eine Stereo-Anlage von Quelle Universum und an das TapeDeck konnte man ein Mikrofon anschließen. Dann hatte ich noch ein weiteres Tape-Deck von Telefunken. Aufgenommen habe ich mit dem Quelle Teil, dann das Tape in das Telefunken Deck gepackt und ein zweites Tape in das Quelle Deck. Somit konnte ich dann die erste Aufnahme nochmal recorden und mit dem Mikrofon quasi die nächste Spur dazu tun. Da musste aber alles stimmen, so lautstärkemäßig und so … nix für Anfänger! Glücklicherweise konnte man mit dem Quelle Tape auch nach rechts oder links pannen … somit waren echte Stereo-Aufnahmen möglich. Bei jedem weiteren Take wurde die Aufnahme natürlich verrauschter und übler … ich vermisse das.

Ich bin nicht stolz auf alles was auf dieser CD ist … ich habe hier auch nicht komplett alle Songs reingestellt. 😀 Schon das Cover zeugt von gutem Geschmack. Diesen Wecker gab es übrigens mal bei Ikea…